Viele Menschen fragen sich täglich: Wie finde ich die perfekte Matratze für erholsamen Schlaf? Ein entscheidender Faktor dabei ist der Matratzenkern. Besonders beliebt und häufig diskutiert wird das Thema Kaltschaum vs. Taschenfederkern.

Kein Wunder – denn die Unterschiede wirken sich direkt auf Ihre Schlafqualität aus. Beide Kernarten gehören zu den bewährtesten und zuverlässigsten Matratzenaufbauten auf dem Markt.


Kaltschaumkern – punktgenaue Unterstützung für Ihren Körper

Ein Kaltschaumkern besteht aus hochwertigem, hoch-raumgewichtigem Schaum. Ab einem Raumgewicht von ca. 50 kg/m³ erreicht er seine volle Leistung und garantiert eine lange Lebensdauer.

Durch spezielle Schnitttechniken entstehen Zonen, die verschiedene Körperpartien punktgenau stützen und entlasten – Schultern, Becken und Rücken werden optimal unterstützt. Das Ergebnis: erholsamer Schlaf ohne Druckstellen.


Taschenfederkern – elastische Unterstützung durch Federn

Der Taschenfederkern setzt auf einzelne Stahlfedern, die in Taschen eingenäht sind. Dabei gilt: Nicht die Anzahl der Federn, sondern deren Verarbeitung entscheidet über Qualität.

Wichtige Kriterien:

  • Anzahl der Windungen

  • Stärke und Anordnung des Federdrahts

  • Qualität der Stahlbearbeitung (Härten, Anlassen, Vergüten)

Gut verarbeitete Federn sorgen für dauerelastische Unterstützung und einen ruhigen, entspannten Schlaf. Viele Taschenfederkerne besitzen zusätzlich eine Auflage aus Schaum oder Latex, die durch spezielle Schnitte das Einsink- und Stützverhalten weiter optimiert.


Kaltschaum oder Taschenfederkern – ein persönliches Gefühl

Eine pauschale Antwort, welche Matratze besser ist, gibt es nicht. Jeder Kern-Typ hat seine individuellen Vorteile, die je nach Körperform unterschiedlich wirken.

Moderne Matratzen werden so gefertigt, dass Taschenfederkernmatratzen punktelastisch sein können wie Kaltschaum, und umgekehrt. Ein „One-Fits-All“-Modell existiert nicht – weder bei Matratzen, Schuhen noch Kleidung.


Qualität, Komfort und Beratung zählen

Die wichtigsten Faktoren für Ihre perfekte Matratze sind:

  • Druckentlastung und Ergonomie

  • Langlebigkeit und Schadstofffreiheit

  • Hygiene und hochwertige Materialien

Die Matratze muss Sie wirklich erholen lassen. Egal, ob Kaltschaumkern oder Taschenfederkern – das Ziel ist, dass Sie entspannt und ausgeschlafen aufwachen.


Die beste Matratze finden – testen und beraten lassen

Den perfekten Matratzenkern für Ihren Schlaf finden Sie nur, indem Sie verschiedene Modelle testen. In Kombination mit fachlich fundierter Beratung entdecken Sie, welche Matratze optimal zu Ihrem Körper und Ihren Schlafgewohnheiten passt.

So starten Sie jeden Morgen erholt, energiegeladen und entspannt in den Tag – bereit für alles, was kommt.

 

Weitere Informationen:

Expert Advice – Unsere Traumversteher

 

Unser Know-How

 

So finden Sie uns

Im ersten Teil unserer Serie haben wir die Unterschiede zwischen Daunen und Federn erklärt und aufgezeigt, wie entscheidend Tierwohl und Lebensbedingungen der Gänse für die Qualität sind.

In diesem Beitrag betrachten wir die praktische Verwendung von Daunen und Federn in Bettwaren und erläutern, welche Vorteile jede Füllung bietet. Außerdem zeigen wir, warum das richtige Mischverhältnis und die optimale Wärmeleistung für erholsamen Schlaf entscheidend sind.


Reine Daunen – Leicht, weich und isolierend

Bettdecken mit 100 % Daunenfüllung bieten die besten Wärmeeigenschaften aller bekannten Bettfüllmaterialien.

  • Volumen und Bauschkraft: Millionen kleiner Härchen in der Daune schließen Luft ein und speichern Körperwärme.

  • Leichtgewicht: Daunen sind extrem leicht – deutlich leichter als Federn, Naturhaar oder Pflanzenfasern.

  • Weiche Anschmiegsamkeit: Die Bettdecke passt sich sanft Ihrem Körper an.

Somit sind reine Daunendecken besonders für Winter- und Sommerdecken geeignet, da sie Wärme effizient speichern und gleichzeitig leicht bleiben.

Einschränkung: Daunen haben keine nennenswerte Stützfunktion. Für Menschen, die ein schwereres Bett bevorzugen, oder insbesondere für Kopfkissen, sind reine Daunen nicht optimal.


Federn – federnde Unterstützung für Kopf und Hals

Federn besitzen einen langen Kiel und keine feinen Verästelungen wie Daunen. Ihre Stärke liegt nicht in der Wärmeisolierung, sondern in der Stützkraft und Elastizität:

  • Optimale Kopfstütze: Federn verhindern, dass Kopf und Hals zu hoch oder zu tief liegen, und entlasten die Halswirbelsäule.

  • Federnde Eigenschaften: Die natürliche Flexibilität der Feder gleicht Druck aus und sorgt für komfortables Liegen.

  • Kombination aus Weichheit und Halt: Die Daune übernimmt Weichheit und Wärme, die Feder liefert Stützkraft.

Damit wird Nackenschmerzen und Verspannungen durch falsches Liegen effektiv vorgebeugt.


Das perfekte Mischverhältnis – individuell und funktional

Die beste Bettware vereint Daunen und Federn in optimalem Verhältnis:

  • Bettdecken: Mehr Daunenanteil für Wärme und Leichtigkeit, optional Federn für zusätzliche Fülle.

  • Kissen: Hoher Federanteil für Stütze, ergänzt durch Daunen für Wärme und Anschmiegsamkeit.

So entsteht ein Produkt, das sowohl funktional als auch angenehm im Gefühl ist – individuell abgestimmt auf Ihre Schlafgewohnheiten.

Unsere Erfahrung: Jahrzehntelange Expertise zeigt, welche Daunen-Feder-Kombinationen für welchen Schlaftyp die beste Wahl sind.


Individuelle Schlaflösungen für erholsamen Schlaf

Ob reine Daune, reine Feder oder Mischform – die perfekte Bettdecke und das optimale Kopfkissen müssen zu Ihrer persönlichen Schlafbedürfnissen passen.

Wir beraten Sie individuell, damit Sie:

  • den richtigen Daunen- oder Federanteil wählen,

  • die optimale Wärmeleistung erreichen,

  • und sich jeden Morgen erholt und entspannt fühlen.

Denn Schlaf ist so einzigartig wie Sie selbst – und Ihre Bettwaren sollten es auch sein.

 

Weitere Informationen:

Wie eine gute Daune aussehen muss

 

Unsere Manufaktur

 

Ihre Schlafberater sind für Sie da: Unser Team 

 

Von Daunen und Federn (I)

Im Alltag werden die Begriffe Daunen und Federn oft miteinander verwechselt – oder als Synonym verwendet. Grundsätzlich ist das nicht falsch, denn beide stammen vom Gefieder von Flug- und Wasservögeln. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede zwischen ihnen, die wir für Ihre hochwertigen Bettwaren kennen sollten.

In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf es ankommt, warum diese Unterschiede entscheidend sind und wie sich das auf Ihren erholsamen Schlaf auswirkt.


Von welchen Daunen und Federn sprechen wir?

Für die Produktion von Bettdecken und Kopfkissen kommen verschiedene Sorten von Enten- oder Gänsefedern in Frage. Dabei erfüllen Federn und Daunen unterschiedliche Funktionen im Körper des Vogels:

  • Federn dienen vor allem der Fortbewegung und Stabilität in der Luft.

  • Daunen schützen den Vogel vor Kälte und sorgen für Wärmeisolierung.

Beide Systeme greifen ineinander und unterstützen die natürliche Funktion des Gefieders, wie Wärmeregulierung oder Schwimm- und Flugfähigkeit.


Lebensumstände der Tiere beeinflussen die Qualität

Nicht nur die Art der Vogelart entscheidet über die Qualität von Daunen und Federn – entscheidend sind Alter, Ernährung und Umweltbedingungen der Tiere.

  • Ausgereifte Entendaunen können hochwertiger wirken als Daunen von Mastgänsen.

  • Haltungsbedingungen sind ausschlaggebend: Sonne, frische Luft und Wasser fördern die Entwicklung bauschiger, langlebiger Daunen.

  • Ein unangenehmer Eigengeruch kann auftreten, wenn die Lebensbedingungen der Tiere nicht optimal waren – selbst nach professioneller Wäsche.

Daher verarbeiten wir ausschließlich Gänsedaunen und Gänsefedern – sie sind langlebiger, bauschiger und ideal für hochwertige Bettwaren.


Tierwohl und Qualität gehören zusammen

Bei uns gilt: Lebendrupf und Mastware sind tabu. Unsere Daunen stammen ausschließlich von Tieren, die natürlich und artgerecht aufgewachsen sind.

  • Gänse wachsen lange, gesund und unter natürlichen Bedingungen auf.

  • Sie haben Zugang zu Wasser, frischer Luft und artgerechter Ernährung.

  • Nur ausgereifte Daunen und Federn finden den Weg in unsere Bettdecken und Kissen.

Denn: Gutes Tierwohl wirkt sich direkt auf die Qualität der Bettwaren aus. Nur gesunde, glücklich aufgewachsene Tiere liefern Daunen und Federn, die warm, leicht und langlebig sind.


Verantwortung, die wir tragen

Für uns ist Tierwohl kein Trend, sondern Grundprinzip unserer Produktion. Die Sorgfalt, mit der wir Daunen und Federn auswählen, spiegelt unser Verständnis von hochwertiger Schlafkultur wider.

Unsere Mission: Ihnen Bettwaren zu bieten, die höchsten Komfort, Wärme und Langlebigkeit vereinen – ohne Kompromisse bei Ethik und Qualität.

 

weiterführende Informationen:

Bettdecken und Kopfkissen aus unserer eigenen Fertigung

 

Unser Qualitätsanspruch

 

Unsere Produktion

 

 

Damit Ihre Matratze Sie nächtlich optimal unterstützt und lange hält, sind kleine, tägliche Maßnahmen entscheidend. Mit ein wenig Pflege können Sie die Funktion, Hygiene und Langlebigkeit Ihrer Matratze deutlich verbessern.


1. Auslüften – die Feuchtigkeit entweichen lassen

Jede Nacht gibt unser Körper Feuchtigkeit ab, die von der Matratze aufgenommen wird. Damit die Matratze trocknen kann:

  • Bettdecke zum Fußende zurückschlagen

  • Fenster für Stoßlüftung weit öffnen

  • Raumluft zweimal täglich erneuern: morgens und abends

So verhindern Sie Feuchtigkeitsstau, der zu Schimmel oder Stockflecken führen kann.


2. Für Luftzirkulation sorgen – auch von unten

Eine optimale Unterfederung ist wichtig, damit die Matratze von unten belüftet wird. Achten Sie darauf:

  • Geschlossene Bettkästen können die Luftzirkulation behindern

  • Bei begrenztem Stauraum: Federkernmatratzen halten Feuchtigkeit besser in Schach

  • Ideale Raumtemperatur: 17–19 °C

  • Ideale relative Luftfeuchtigkeit: 40–55 %


3. Matratze drehen und wenden

Einseitiges Liegen belastet Ihre Matratze. Daher:

  • Alle 2 Monate drehen und wenden

  • Fördert die Regeneration der Materialien

  • Verhindert Schimmel und Stockflecken

Regelmäßiges Wenden verlängert die Lebensdauer erheblich und sorgt für gleichmäßige Unterstützung Ihrer Körperpartien.


4. Sanfte Reinigung – für Hygiene und Materialschutz

  • Mit weicher Bürste abstreifen, um Hautschuppen und Staub zu entfernen

  • Nicht ausklopfen oder absaugen, da dies die Polster belastet und statische Aufladung verursacht

  • Bei abnehmbaren Bezügen unbedingt die Pflegehinweise beachten

    • „Reinigungsfähig“ bedeutet: spezielles Verfahren nötig, nicht selbst waschen

    • Bei großen Bezügen: Spezial-SoftWash in unserem Haus, mit natürlicher, umweltschonender Seife

Wer blind selbst reinigt, riskiert, dass Bezüge beschädigt werden oder nicht mehr passen. Lieber sicher gehen – wir helfen Ihnen dabei!


5. Kleine Investition, großer Effekt

Mit etwas Aufmerksamkeit können Sie Leben und Funktion Ihrer Matratze erheblich verlängern.

  • Ihre Matratze bleibt komfortabel, hygienisch und stützend

  • Jede Nacht genießen Sie erholsamen Schlaf

  • Ihre Matratze begleitet Sie Jahr für Jahr zuverlässig


6. Professionelle Beratung im Schlafstudio

Bei Betten Sperlich in Hartkirchen, Landkreis Passau:

  • Persönliche Liegediagnose für Ihre perfekte Matratze

  • Fachliche Beratung rund um Schlafkomfort, Matratzenpflege und Schlafhygiene

  • Individuelle Lösungen, angepasst auf Ihre Körperform und Schlafgewohnheiten

Nacht für Nacht. Jahr für Jahr. Damit Ihr Schlaf wirklich erholsam bleibt.

 

Mehr Informationen:

Ihre individuelle Schlafberatung

 

Matratze und Unterfederung

 

Der Größte Fehler wenn es um Matratzen geht

 

Lattenrost: Auf DAS kommts an!

 

 

 

Auf den Etiketten handelsüblicher Bettdecken ist oft zu lesen: „waschbar bei 60 °C“ … aaaaaber!

Beginnen wir von vorn.

Natürlich könnten Sie Ihre Bettdecke in der hauseigenen Waschmaschine bei der angegebenen Temperatur waschen – sei es 40 °C, 60 °C oder sogar 90 °C. Doch: Das ist nicht ratsam!


Warum die Waschmaschine die Bettdecke kaputt macht

Der Grund ist einfach: Durch das Waschen in der Haushaltsmaschine wird die Bettdecke schneller abgenutzt – egal, ob sie mit Synthetik, Naturfaser, Naturhaar oder Daunen gefüllt ist.

Denn beim Schlafen reguliert die Bettdecke unsere Körperwärme und nimmt Feuchtigkeit auf. Diese wird zwar teilweise an die Raumluft abgegeben, doch Stoffe wie Salze, Säuren oder Fette verbleiben in den Fasern. Mit der Zeit verringern sie die Wärmeisolation der Decke und können Bakterien oder unangenehme Gerüche begünstigen.

Deshalb ist regelmäßiges Waschen sinnvoll – aber richtiges Waschen!


Das Problem mit Haushaltswaschmaschinen

Das Inlett eines Daunenbettes besteht aus eng gewebter Baumwolle. Diese dichte Hülle verhindert, dass Daunen oder Federn entweichen und sorgt gleichzeitig für ein weiches, anschmiegsames Gefühl.

Beim Waschen in der heimischen Maschine passiert Folgendes:

  • Das Gewebe wird beansprucht, Fasern werden beschädigt

  • Rückstände von Waschmittel bleiben in den Fasern

  • Schmutzpartikel können nicht vollständig entweichen

  • Die Wärmeisolations-, Komfort- und Hygieneeigenschaften nehmen deutlich ab

Das Resultat: Ihre Bettdecke verliert rasch ihre Qualität und muss früher ersetzt werden.


Professionelle Reinigung – so bleibt Ihre Bettdecke lange wie neu

Die richtige Pflege funktioniert ähnlich wie beim Zahnarztbesuch: Tägliches Lüften und Ausschütteln reicht nicht aus. Einmal alle paar Jahre braucht Ihre Decke eine professionelle Reinigung, um hygienisch und funktional zu bleiben.

Beispiel Daunenbetten:

  • Daunen werden aus dem Inlett genommen

  • Separat mit viel Wasser und natürlicher Seife gewaschen

  • Beim Trocknen bei über 100 °C keimfrei gemacht

  • Inletts bleiben unangetastet oder werden bei Bedarf erneuert

Beispiel Naturhaarbetten (z. B. Schafwolle, Kamelhaar):

  • Schonende Reinigung in überdimensionalen Maschinen

  • Inlett und Füllung bleiben intakt

  • Kein Trocknergebrauch – nur Lufttrocknung oder Trocknung in UVC-Strahlern

So bleiben Bettdecken langlebig, hygienisch und komfortabel.


Lebensdauer richtig gepflegter Bettdecken

Bei sorgfältiger Pflege und professioneller Reinigung erreichen Sie beeindruckende Lebensdauern:

  • Naturhaarbetten: ca. 10 Jahre

  • Daunenbetten: 15–30 Jahre

Natürlich kostet eine professionelle Reinigung Geld. Doch langfristig lohnen sich die Investition und die Pflege, denn Ihre Bettdecke bleibt länger treuer Begleiter – Nacht für Nacht.


Fazit: Pflege zahlt sich aus

Ein gut gepflegtes Bett ist mehr als nur eine Schlafhilfe:

  • Es unterstützt Ihren Körper optimal

  • Es bleibt hygienisch und anschmiegsam

  • Es begleitet Sie viele Jahre durch erholsame Nächte

Investieren Sie in die richtige Reinigung und Pflege – Ihre Matratze, Ihr Bettzeug und vor allem Ihr Schlaf werden es Ihnen danken.

 

 

Weitere Informationen:

Über die einzig wahre, professionelle Bettfedernreinigung

 

Alles zur richtigen Pflege Ihrer Bettdecke

 

Das sagen unsere Kunden

 

So finden Sie uns

 

Hanf ist ein besonders schnell wachsender Rohstoff und gehört zu den nachhaltigsten Pflanzen, die wir heute für Textilien nutzen können. Die Pflanze benötigt beim Anbau weder Pestizide noch besondere Bodenbedingungen. Das bedeutet: Nutzhanf wächst regional frei von Schädlingen, Krankheiten oder chemischen Rückständen. Gleichzeitig ist der Wasserbedarf der Hanfpflanze im Vergleich zum Baumwollanbau nur ein Bruchteil. Dazu kommt ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Wetterextremen und Klimaveränderungen. Wenn man ein Hanffeld mit einem Baumwollfeld gleicher Größe vergleicht, liefert Hanf etwa das Dreifache an Faserertrag. Diese Kombination aus Schädlingsresistenz, Ressourcenschonung und hoher Ergiebigkeit macht Hanf zu einem der ökologisch sinnvollsten Rohstoffe für die Zukunft.


Die Fasern des Hanfs: robust, leicht und funktional

Werfen wir einen genaueren Blick auf die Fasern der Hanfpflanze. Sie ähneln in ihrem Aufbau den Baumwollfasern, besitzen jedoch einige Vorteile: Hanffasern sind besonders lang, reißfest, langlebig und widerstandsfähig. Gleichzeitig sind sie leicht – ein entscheidender Faktor für das Gewicht einer Bettdecke.

Ein weiterer Vorteil: Hanffasern können hervorragend Feuchtigkeit aufnehmen. Während des Schlafens leiten sie den Schweiß schnell vom Körper weg, ohne dass eine unangenehme Verdunstungskälte entsteht. So entsteht ein angenehm trockenes Bettklima mit optimaler Temperaturregulation. Die Fasern sind außerdem antistatisch, hautfreundlich und verfügen über einen natürlichen antimikrobiellen Effekt – ideal für Allergiker, da die Ansammlung von Hausstaub oder unangenehmen Gerüchen deutlich reduziert wird.

Bettdecken aus Naturfasern wie Hanf erfreuen sich daher immer größerer Beliebtheit, da sie nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch funktional hochwertig sind.


Hanf im Vergleich zu Naturhaarfüllungen

Naturhaar- und Naturfaserdecken funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip: Die Haare oder Fasern werden zu einem Vlies verarbeitet. Die darin eingeschlossene Luft isoliert die Körperwärme und hält sie vom Entweichen ab. Bei Naturhaardecken, wie zum Beispiel aus Merinowolle, sind die einzelnen Fasern feiner und spiralförmig. Das sorgt für besonders viel Luftvolumen – und damit für eine hohe Wärmeisolierung.

Für Winterdecken aus Hanf wird daher meist ein Anteil Schafschurwolle (ca. 40 %) beigefügt. Das sorgt für die notwendige Wärmespeicherung in kalten Nächten, ohne dass die Decke zu schwer wird. Würde man eine Winterdecke ausschließlich aus Hanffasern fertigen, wäre sie extrem voluminös und schwer – beim Schlafen fast „erdrückend“.

Im Vergleich zu Naturhaar sind die Naturfasern glatter und weniger fein. Dadurch entstehen beim Vlies weniger kleine Zwischenräume, die Luft einschließen können. Das bedeutet: Bei gleichem Gewicht isoliert eine Naturfaserdecke weniger gut als eine Naturhaardecke. Reine Hanf-, Bambus- oder Baumwolldecken sind daher für den Winter nur eingeschränkt geeignet.


Perfekt für Frühling und Sommer

Dafür liegen die Stärken einer Hanfdecke in der warmen Jahreszeit. Schon beim Zudecken wirkt sie leicht kühlend, während sie gleichzeitig die Körperwärme angenehm speichert. Durch die hohe Atmungsaktivität und die feuchtigkeitsleitenden Eigenschaften entsteht ein trockenes, ausgeglichenes Schlafklima – genau das, was wir an warmen Sommernächten brauchen.

Wer also nach einer ökologischen, hautfreundlichen und funktionalen Sommerdecke sucht, liegt mit einer Naturfaserdecke aus Hanf genau richtig. Sie verbindet Nachhaltigkeit mit hohem Schlafkomfort – leicht, atmungsaktiv und temperaturausgleichend.

 

weitere Informationen:

 

Alles zu Naturhaar- und Naturfaserdecken